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Prof. Dr. Hans R. Schöler Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin, Abteilung Zell- und Entwicklungsbiologie, Münster. Diplom in Biologie, Heidelberg (1982), Promotion Heidelberg (1985), Postdoc in Heidelberg (1986), Leiter der Forschungsgruppe am Boehringer Mannheim Forschungszentrum in Tutzing (1986-1988), Max Planck Institut in Göttingen (1988-1991) Gruppenleiter am Europäischen Labor für Molekularbiologie in Heidelberg (1991-1999), Prof. und Lehrstuhl für Reproduction Medicine an der University of Pennsylavania (seit 1999), Direktor des Center for Animal Transgenesis and Germ Cell Research (seit 2000).
Abstrakt Die Zahl der Menschen, die an unheilbar degenerativen Erkrankungen leiden, geht in die Millionen. Entsprechend setzen viele der direkt und indirekt Betroffenen derzeit große Hoffnungen auf die Erforschung und Nutzung von Stammzellen. Sind die Hoffnungen berechtigt, vermögen Stammzellen Krankheiten zu lindern oder gar zu heilen? Welche therapeutischen Einsatzmöglichkeiten bieten embryonale und adulte Stammzellen? Die Diskussion zur Erforschung und zum Einsatz humaner embryonaler Stammzellen ist wegen des therapeutischen Nutzens einerseits und der damit verbundenen “verbrauchenden Embryonenforschung“ andererseits sehr kontrovers, und die jeweiligen Standpunkte erscheinen fast unvereinbar. Reicht es, adulte Stammzellen zu erforschen und für eine Therapie einzusetzen? Gibt es eine Notwendigkeit zur Überschreitung des “Rubikon“, oder sind alternative Möglichkeiten in Sicht, um embryonalähnliche Stammzellen zu gewinnen? |
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