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Konzept Die Vorträge sollen einen Überblick über die Brennpunkte der verschiedenen Forschungsgebiete geben, so dass die Gesellschaft einen umfassenden Einblick in die zentralen Gebiete und deren Vernetzung erhält. Innerhalb der Tagung soll insbesondere auf Bereiche der Humanbiotechnologie, die sich in den vergangenen Jahren besonders schnell entwickelt haben, eingegangen werden. Einige Themen, die aufgegriffen werden sollen, sind die Stammzelldebatte einschließlich des therapeutischen Klonens sowie gentechnische Verfahren. Hierzu konnten mit der Nobelpreisträgerin Prof. Dr. Christiane Nüsslein-Volhard und Prof. Dr. Hans R. Schöler, dessen Experimente mit Mausstammzellen im Frühjahr letzten Jahres durch die Weltpresse gingen, zwei international höchst ausgewiesene Experten gewonnen werden. Zusätzlich zu dieser naturwissenschaftlichen Darstellung des State of the Art innerhalb der humanbiotechnologischen Entwicklungen sollen verschiedene ethische und rechtliche Standpunkte dargestellt und erörtert werden. Bezüglich der rechtlichen Aspekte wird einer der besten Kenner des Gentechnikrechts, Prof. Dr. Jürgen Simon, sowohl die gegenwärtige nationale Gesetzeslage bezüglich der Humanbiotechnologie darlegen als auch auf die Grenzen möglicher Gesetzesänderungen eingehen. Einer der international angesehensten Juristen, Prof. Dr. Dr. Carlos María Romeo-Casabona, wird die internationale Rechtslage bezüglich der Humanbiotechnologie behandeln und mögliche Ansätze zu einem internationalen Konsens aufzeigen. Bezüglich der ethischen Perspektiven sollen sowohl philosophische als auch theologische Ethiker verschiedener Konfessionen zu Wort kommen, damit ein breiter Überblick über die gegenwärtig vorherrschenden ethischen Positionen vermittelt werden kann. Der systematische Ethiker, Prof. Dr. Reiner Anselm, und Prof. Dr. Nikolaus Knoepffler werden die Fragestellung unter der Perspektive des Menschenwürdeprinzips und der Frage der Toleranz angehen. Der Philosoph Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin, Staatsminister a. D., wird verschiedene philosophische Zugangsweisen zur Humanbiotechnologie beschreiben und dazu Position beziehen. Der international bedeutende italienische Philosoph, zugleich Mitglied des Europaparlamentes, Prof. Dr. Gianni Vattimo, wird eine eigenständige philosophische Ansicht darlegen. Die Positionen der beiden großen Kirchen werden von dem stellvertretenden Ratsvorsitzenden der EKD, dem thüringischen Landesbischof Prof. Dr. Christoph Kähler, und dem katholischen Bischof des Bistums Erfurt, Prof. Dr. Joachim Wanke, vorgestellt. Den Eröffnungsvortrag hält Ministerin Prof. Dr. Dagmar Schipanski, den Abschlußvortrag der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Prof. Dr. Ernst-Ludwig Winnacker. Diese beiden Vortragenden werden direkt auf die gesellschaftliche Verantwortung von humanbiotechnologischen Fragestellungen eingehen und verdeutlichen, was geleistet werden muss, um an einem internationalen Konsens zu humanbiotechnologischen Konfliktfällen konstruktiv mitzuwirken. Vorgeburtliche Entwicklung: Lesen Sie hier weiter... |
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