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Wann findet die Wartburgtagung statt?
Die Tagung findet vom 21. bis 23. Juni 2006 im Hotel auf der Wartburg in Eisenach statt.



Man muss nicht die Buchstaben der lateinischen Sprache fragen, wie man soll deutsch reden, sondern man muss die Mutter im Hause, die Kinder auf der Gasse, den gemeinen Mann auf dem Markt drum fragen und denselbigen aufs Maul sehen, wie sie reden, und danach dolmetschen, so verstehen sie es denn und merken, dass man deutsch mit ihnen redet.
Martin Luther/Sendbrief vom Dolmetschen





Ähnlich wie seinerzeit Martin Luther auf der Wartburg das Neue Testament ins Deutsche übersetzte, will auch die Tagung an diesem historisch bedeutsamen Ort Übersetzungs- und Aufklärungsarbeit leisten. Mit dieser zweiten Wartburgtagung findet eine gute, im Jahr 2004 begonnene, Tradition ihre Fortsetzung.

Mit dem Titel „Krebsforschung der Zukunft als gesellschaftliche Herausforderung“ zielt sie auf eine Vermittlung der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse im Bereich der molekulargenetischen Krebsforschung und der damit verbundenen rechtlichen und ethischen Bewertungen. Spitzenwissenschaftler der deutschen und internationalen Krebsforschung (siehe Programm) werden interdisziplinär verständlich über neueste Erkenntnisse der Krebsentstehung, Diagnostik und Therapie informieren.

Die Tagung richtet sich sowohl an Wissenschaftler als auch alle interessierten Bürger der breiten Öffentlichkeit, sie ist ein Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Kebshilfe e.V., des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg (DKFZ), der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Ethikzentrums der Universität Jena.

Die Initiatoren laden Sie herzlich zur Tagung ein, und hoffen, Sie im Hotel auf der Wartburg am 21. Juni 2006 begrüßen zu dürfen.


Prof. Dr. Dagmar Schipanski
Prof. Dr. mult. Nikolaus Knoepffler
Prof. Dr. Otmar Wiestler
Prof. Dr. Ernst-Ludwig Winnacker



Prof. Dr. Dagmar Schipanski (Präsidentin der Deutschen Krebshilfe und Thüringer Landtagspräsidentin)


Prof. Dr. mult. Nikolaus Knoepffler (Leiter des Ethizentrums der Universität Jena)


Prof. Dr. Otmar Wiestler (Direktor des Deutschen Krebsforschungszentrums)


Prof. Dr. Ernst-Ludwig Winnacker (Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft)

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