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Wann findet die Wartburgtagung statt?
Die Tagung findet vom 21. bis 23. Juni 2006 im Hotel auf der Wartburg in Eisenach statt.
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Krebs ist die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Jährlich erkranken nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts fast 400.000 Menschen in Deutschland neu an Krebs. Nicht nur aufgrund dieser Fakten sondern auch vor dem Hintergrund des oftmals langen Leidenswegs der Patienten, zeigt sich die grundlegende Bedeutung der Krebsforschung für unsere Gesellschaft. In den letzten Jahren hat sich jedoch ein wesentlicher Wandel vollzogen. „Mit der Erkenntnis, dass genetische Veränderungen eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Tumorerkrankungen spielen, verlagert sich der Schwerpunkt vieler Forschungsarbeiten nun zunehmend auf die Untersuchung menschlicher Tumorgewebe und menschlicher Tumorzellen.“ (Prof. Dr. Otmar Wiestler, Leiter des Deutschen Krebsforschungszentrums, Ärzte-Zeitung vom 05.11.2004).
Er betont weiter die große Bedeutung der Stammzellforschung zur Entwicklung neuer Diagnose- und Therapieverfahren für Patienten mit Krebs. Den deutschen Krebsforschern ist es gelungen, in diesen Forschungsbereichen einen Spitzenplatz im internationalen Wissenschaftsmaßstab einzunehmen. Doch mit dem Fortschritt wissenschaftlicher Erkenntnisse in diesen Dimensionen ist immer auch eine Verschiebung ethische Grenzlinien verbunden. Auch die ethischen Fragestellungen in der wissenschaftlichen und ärztlichen Tätigkeit wandeln sich. Unwissenheit und Unsicherheit sind noch immer die Begleiter der öffentlichen Diskussion über molekulargenetische Krebsforschung und ihrer Risiken und Chancen für die Gesellschaft.
Die Tagung möchte aufzeigen, welche Behandlungs- und Präventionsmaßnahmen in der Zukunft möglich werden und wie viel davon im Kliniksalltag tatsächlich umgesetzt werden kann und darf.
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